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Inmitten dieser Übel seien hochmütige und rebellische Männer entstanden, Feinde des Kreuzes, Männer und Frauen irdischen Sinnes, deren Gott der Unterleib sei. Diese hätten nicht die Sitten zu verbessern gesucht, sondern die Dogmen geleugnet, die Unordnung vermehrt und zu ihrem und anderer Nutzen die Zügel der Freiheit gelockert. Diesen Tumult der Rebellion und diese Perversion des Glaubens würden sie Veritas und sich die Veritatoren nennen, aber in Wahrheit seien sie nichts als Verderber, entnervt durch Uneinigkeit und Krieg. Sie bereiteten vielmehr die Rebellion und Apostasie moderner Zeit vor.

Beiwerk. Man hofft, dass der Krieg weiter geht. Einbahnstraßen würden ab sofort auch für Fußgänger gelten.

Die Kinder kamen zu ihm wie hilflose Waisen, bald jede Woche waren es neue, und er ging mit weißem Kittel und seinem runden Bartgesicht zu ihnen in die Stationszimmer, legte die Hand auf ihre verkleinerten Schultern und sprach ihnen Trost und Mut zu. Seine Worte waren einfach und voller Bilder, er erzählte ihnen, dass in ihnen der Krebs wie ein hässlicher, gieriger Drache säße, und dass sie in dieses große Krankenhaus fern von ihrem Zuhause gekommen seien, um mit ihm zusammen diesen Drachen zu besiegen. Er sagte ihnen auch, dass dieser Kampf sehr lang und sehr schmerzhaft werden würde, und dass niemand wirklich sagen könne, wer diesen Kampf gewinnen würde, doch er glaube daran, dass er und die Kinder zusammen den Drachen besiegen könnten. Die Kinder fassten Vertrauen zu ihm, und seine großen und runden Hände gaben Wärme und Geborgenheit, und er wurde ihr Vater, solange sie bei ihm waren, Tag und Nacht. Er erklärte ihnen, dass man ihnen die Haare am Kopf abschneiden müsste und dass sie starke, schlimme Medikamente bekommen würden, die ihnen sehr weh tun würden, aber er sagte, dass diese Medikamente den schlimmen Drachen besiegen könnten. Und er erzählte ihnen, dass der Drache dann, wenn die Kinder fest davon überzeugt seien, den Kampf zu gewinnen, sehr schwach werden würde, denn der Drache hasse nicht mehr als Hoffnung und Zuversicht.

Ein bisschen viel Aufstrich. So lange die noch Feuer draußen machen. Großmäuligkeit als Politik-Konzept.

Dort, wo mehr Licht ist. Abdanken möglich. Kein Teufel wird mir den Schlaf nehmen.

Missraten. Nicht mal unsere Finger können es. Viele Tote, die du möchtest.

Du hast alles gesehen. Sieh morgen einfach wieder vorbei. Das waren nicht gute Szenen.

Spiegelung aller Gräber. Keine Arme mehr. Ich will hören.

28. Juli: Österreich-Ungarn an Serbien STOP 1. August: Deutsches Reich an Russland STOP 3. August: Deutsches Reich an Frankreich STOP 4. August: Großbritannien an Deutsches Reich STOP 6. August: Österreich-Ungarn an Russland STOP 6. August: Serbien an Deutsches Reich STOP 7. August: Montenegro an Österreich-Ungarn STOP 11. August: Montenegro an Deutsches Reich, Frankreich an Österreich-Ungarn STOP 12. August: Großbritannien an Österreich-Ungarn STOP 23. August: Japan an Deutsches Reich STOP 25. August: Österreich-Ungarn an Japan STOP 28. August: Österreich-Ungarn an Belgien STOP 2. November: Russland an Osmanisches Reich STOP 5. November: Frankreich und Großbritannien an Osmanisches Reich STOP 7. November: Belgien und Serbien an Osmanisches Reich

<table border = 1 width = 470 cellspacing = 2 cellpadding = 2 align = center> <tbody> <tr> <td align = center width = 155><a href = thomas-wehlim.net/wp-content/uploads/pdfs/legende-von-schatten.pdf><img title = Legende von Schatten, Roman src = thomas-wehlim.net/wp-content/uploads/pdfs/legende-von-schatten-klein.jpg alt = Legende von Schatten, Roman width = 140 height = 201 align = middle border = 0 /></a></td> <td align = center width = 155><a href = thomas-wehlim.net/wp-content/uploads/pdfs/kapitulationen.pdf><img title = Kapitulationen, Erzählungen src = thomas-wehlim.net/wp-content/uploads/pdfs/kapitulationen-fhl-verlag-wehlim-klein.jpg alt = Kapitulationen, Erzählungen width = 140 height = 201 align = middle border = 0 /></a></td> <td align = center width = 155><a href = thomas-wehlim.net/wp-content/uploads/pdfs/kalifat.pdf><img title = Die Tage des Kalifats, Roman src = thomas-wehlim.net/wp-content/uploads/pdfs/kalifat-klein.jpg alt = Die Tage des Kalifats, Roman width = 140 height = 201 align = middle border = 0 /></a></td> </tr> <tr> <td colspan = 2 align = center><a href = thomas-wehlim.net/wp-content/uploads/pdfs/blog.pdf><img title = Blog src = thomas-wehlim.net/wp-content/uploads/pdfs/blog.jpg alt = Blog, Prosa width = 80% height = 80% align = middle border = 0 /></a></td> <td align = center width = 155><a href = thomas-wehlim.net/wp-content/uploads/pdfs/chapters.pdf><img title = Chapters, Novel src = thomas-wehlim.net/wp-content/uploads/pdfs/chapters.jpg alt = Chapters, Novel width = 140 height = 201 align = middle border = 0 /></a></td> </tr> <tr> <td align = center width = 155><a href = thomas-wehlim.net/wp-content/uploads/pdfs/der-laengste-weg.pdf><img title = Der längste Weg, Roman src = thomas-wehlim.net/wp-content/uploads/pdfs/der-laengste-weg-titel-gross.jpg alt = Der längste Weg, Roman width = 120 height = 201 align = middle border = 0 /></a></td> <td align = center width = 155><a href = thomas-wehlim.net/wp-content/uploads/pdfs/besprechung-legende-radio-bremen-juli-2013.jpg> <img title = Besprechung Legende von Schatten Radio Bremen Juli 2013 src = thomas-wehlim.net/wp-content/uploads/pdfs/besprechung-legende-radio-bremen-juli-2013.jpg alt = Legende von Schatten Radio Bremen Juli 2013 width = 90% height = 90% align = middle border = 0 /> </a></td> <td align = center width = 155><a href = thomas-wehlim.net/wp-content/uploads/pdfs/english-poems-for-web.pdf> <img title = English Poems src = thomas-wehlim.net/wp-content/uploads/pdfs/front-cover-english-poems-for-web.jpg alt = English Poems width = 140 height = 201 align = middle border = 0 /></a></td> </tr> <tr> <td align = center width = 155><a href = thomas-wehlim.net/wp-content / uploads/pdfs/eisenbahnzuege.pdf><img title = Eisenbahnzüge, Roman src = thomas-wehlim.net/wp-content / uploads/pdfs/eisenbahnzuege.jpg alt = Eisenbahnzüge, Roman width = 140 height = 201 align = middle border = 0 /></a></td> <td align = center width = 155><a href = thomas-wehlim.net/wp-content/uploads/pdfs/zweierlei-krieg.pdf><img title = Zweierlei Krieg, Roman src = thomas-wehlim.net/wp-content/uploads/pdfs/zweierlei-krieg.jpg alt = Zweierlei Krieg width = 140 height = 201 align = middle border = 0 /></a></td> <td align = center width = 155><a href = thomas-wehlim.net/wp-content/uploads/pdfs/die-minderheit-des-ichs.pdf><img title = Die Minderheit des Ichs, Lyrik src = thomas-wehlim.net/wp-content/uploads/pdfs/die-minderheit-des-ichs.jpg alt = Die Minderheit des Ichs, Lyrik width = 140 height = 201 align = middle border = 0 /></a></td> </tr> <tr> <td align = center width = 155><a href = thomas-wehlim.net/wp-content/uploads/pdfs/sebastian.pdf><img title = Sebastian, Roman src = thomas-wehlim.net/wp-content/uploads/pdfs/sebastian.jpg alt = Sebastian, Roman width = 140 height = 201 align = middle border = 0 /></a></td> <td align = center width = 155><a href = thomas-wehlim.net/wp-content/uploads/pdfs/the-days-of-the-caliphate.pdf><img title = The Days of the Caliphate, Novel src = thomas-wehlim.net/wp-content/uploads/pdfs/the-days-of-the-caliphate.jpg alt = The Days of the Caliphate, Novel width = 140 height = 201 align = middle border = 0 /></a></td> <td align = center width = 155><a href = thomas-wehlim.net/wp-content/uploads/pdfs/collected-theatre-plays.pdf><img title = Collected Theatre Plays, Drama src = thomas-wehlim.net/wp-content/uploads/pdfs/collected-theatre-plays.jpg alt = Collected Theatre Plays, Drama width = 140 height = 201 align = middle border = 0 /></a></td> </tr> </tbody> </table>

In den Unterlagen finde sich zudem der Entwurf eines Dankschreibens, das an die Teilnehmer jener »5. Autoren-Runde« gerichtet sei. Wörtlich würde es darin heißen: »Dass sich – unmittelbar nach einer anstrengenden Lesetournee – der Bundesliterat der Schreibenden Deutschlands, Thomas TeWehl, selbst ins Auto setzt, um vor einem kleinen privaten Kreis völlig unkompliziert aus seinem Roman »Eisenbahnzüge« zu rezitieren, um am nächsten Morgen in aller Frühe wieder über Connewitz nach Berlin zu fahren, ist wahrlich nicht selbstverständlich gewesen.«

Noch nicht vor Gericht. Habe ihm ja niemand als Kind ständig vermittelt, dass er wertlos sei und nur störe. Ganz im Gegenteil, seine Eltern seien ihm gegenüber stets wertschätzend und auch fördernd gewesen.

Für heute ist es genug. Das Gespräch hat schon einmal sehr geholfen. Was ist, wenn du stirbst in Albion.

Angst vor dem Rauchmelder. Die Visionäre sind tot.

Hauptbahnhof Leipzig City Leipzig LEIPZIGER LITERATUR-HOSPIZ Connewitz Zoo Leipzig Mockau Abtnaundorf Schönefeld Thekla Gohlis Engelsdorf Neustadt Reudnitz Wildpark Clara-Zetkin-Park Dölitz Probstheida Zentrum Südost Wir wollen gemeinsam … DEM STERBEN ALS TEIL DES LEBENS BEGEGNEN. www.leipziger-literatur-hospiz.de KONTAKT LEIPZIGER LITERATUR HOSPIZ Keatsstraße 13 04129 Leipzig T 0341-377884-0 F 0341-377884-29 info @ leipziger-literatur-hospiz.de www.leipziger-literatur-hospiz.de Unterstützen Sie unsere Hospizarbeit Spendenkonto: Leipziger Literatur Hospiz Bank für Autorenwirtschaft IBAN: DE16 4545 0500 0001 7343 01 BIC: BFSWYE33XXX Wenn Sie eine Spendenquittung wünschen, dann geben Sie bitte in der Überweisung ihren vollständigen Namen und ihre Adresse an. Wir sind für Sie da. Liebe Autorinnen und Autoren, liebe An- und Zugehörigen, wir sind gerne für Sie erreichbar und tun unser Bestes, damit Sie sich in unserer Hospizeinrichtung wohl und geborgen fühlen. Gern stehen wir Ihnen bei Fragen oder für ein persönliches Beratungsgespräch bereits vor der Aufnahme zur Verfügung. Bitte rufen Sie uns an und vereinbaren Sie dazu einen Termin. Ihr Team des Leipziger Literatur Hospiz Ihr Kontakt zu uns: Ruth Schiller Hospizleitung Tel.: 0341-37788421 E-Mail: ruth.schiller @ eliteratur.de Danilo Hausmann Pflegedienstleitung Tel: 0341-37788423 E-Mail: danilo.hausmann @ eliteratur.de Stefanie Anni Meyer Sozialarbeiterin Tel: 0341-37788422 E-Mail: stefanieanni.meyer @ eliteratur.de Landesverband für Hospizarbeit und Palliativmedizin Sachsen e.V. Willkommen im Leipziger Literatur Hospiz In unserem Hospiz begleiten und betreuen wir schwerstkranke und sterbende Autoren in ihrer letzten Lebensphase. Im Mittelpunkt steht für uns der einzelne Mensch, auf dessen Bedürfnisse und Wünsche wir unsere tägliche Arbeit gezielt abstimmen und in das wir auch An- und Zugehörige sowie Freunde mit einbeziehen. Unser Neubau befindet sich in einer ruhig gelegenen Nebenstraße im Leipziger Stadtteil Connewitz. Die zweihundert hellen und liebevoll gestalteten Einzelzimmern verfügen über einen Fernseher, Telefon und kostenloses WLAN sowie ein barrierefreies Duschbad und direktem Zugang zur Terrasse. Die Ausstattung der Zimmer und des Gebäudes ist auf die Anforderungen der palliativen Versorgung und Begleitung sterbender Autoren ausgerichtet. In Zusammenarbeit mit dem betreuenden Verlag übernehmen wir die Organisation von Medikamenten und notwendigen Hilfsmitteln. Seelsorge und psychosoziale Begleitung. Neben der pflegerischen und medizinischen Versorgung nehmen wir uns für die seelische Begleitung durch Gespräche und persönliche Zuwendung die gebotene Zeit. Unterstützt und begleitet werden unsere Gäste insbesondere durch die Ehrenamtlichen Mitarbeiter:innen des Literarischen Ambulanten Hospizdienstes Nordsachsen. Unter seelsorglicher und spiritueller Begleitung verstehen wir die Beachtung der seelischen und emotionalen Bedürfnisse unserer Gäste und ihrer An- und Zugehörigen sowie das Angebot einer Begleitung im schriftstellerischen Glauben. Deshalb arbeiten wir mit Seelsorger:innen und Geistlichen verschiedener Konfessionen zusammen. Dieses Angebot ist unabhängig von einer Genrezugehörigkeit. Die Kriterien für eine Aufnahme im stationären Hospiz sind im § 39a Autorengesetzbuch 5 (SGB VI) geregelt.

Es ist fast ein Frühling. When do we climb onto the Matterhorn. Es verschafft dem Gehirn Ruhe.

Ein bisschen die Festplatte schrubben. Dass im Moment des größten Triumphs bereits der Keim der Niederlage lag. Rückkehr der Antwortkarte. Nicht dieses Zittern.

Vier Personen. Eine Frau um die 30, A. Zwei Männer B und C um die 35. Ein Mann 54 Jahre alt, D. Die letzten der Menschheit. Wie können sie die Spezies Homo sapiens erhalten. Alle gesund. Alle nicht miteinander verwandt. Der Plan: Zuerst D und A. Möglichst viel Kinder. Fünf bis zehn oder mehr. Mit den weiblichen Nachkommen – da unverwandt – nach Eintritt der Fortpflanzungsfähigkeit abwechselnd B und C und Protokollierung, welches Kind von wem. Dann jeweils B mit den Nachkommen von C und vice versa. Vorausgesetzt, B und C werden alt genug. Leben auf einem absterbenden Planeten ja nicht so einfach. Das Problem: A erschoss sich direkt vor dem ersten Koitus mit D.

Best Prinz Eisenherz-Frisur ever. Kann nicht wegen einer Halbwahrheit zu Hause bleiben. Sieben Lyrikerinnen und Lyriker starteten (MissionSTS-51-L) an einem Dienstag des Jahres 1986 mit der Challenger ins All, um dem Universum die Poesie näherzubringen.

Literarisches Risiko. Wann werden die das merken. Schubhaft für jeden. Tageweises Ausfallen.

Wir sind in der Sicherung. Irgendein Fortschrittsbalken. Was ist mit Max Frisch. Carol begreife nur sehr langsam, dass man bereits am Ende der literarischen Karriere stehe.

Erneut dankbar. Ich fang jetzt nicht mit Nekrologen an. Es klingt eher nach Möwen.

Es stelle sich nun die Frage, wie dies möglich gewesen sei. Die besten ukrainischen Luftabwehrsysteme, die amerikanischen Patriot PAC-2, könnten tatsächlich Ziele in einer Entfernung von 90 Meilen treffen. Normalerweise operierten A-50s und Il-22s am äußersten Rand dieser Reichweite. Jedoch hätten die Kommandoflugzeuge offenbar Schwierigkeiten gehabt, elektromagnetische Störungen zu überwinden. Ein Bericht des Royal United Services Institute in London von 2022, verfasst von Thomas Leppuhr, Nick Reynolds und Jack Watling, weise darauf hin, dass der A-50 durch elektronische Angriffe relativ einfach beeinträchtigt werden könne.

Die großen Romannachweise. Ich kann auch in der Krise essen. Noch im Moment der Krankschreibung legte er den Grundstein für seine Genesung.

Für Clara Zetkin war die Frauenfrage unmittelbar mit der Emanzipation der Arbeiterklasse verbunden und konnte erst im Sozialismus, also durch die wie auch immer durchgeführte Überwindung des bestehenden staatlichen Systems, gelöst werden. Die Frauenfrage galt ihr als »Nebenwiderspruch« und verblasste neben dem grundsätzlichen Klassengegensatz zwischen Lohnarbeit und Kapital. Die bürgerliche Frauenbewegung um Helene Lange und Gertrud Bäumer hingegen wollte die Gleichberechtigung der Frau durch Zusammenwirken mit dem Staat und propagierte den »Dienst am Vaterland« durch tätige Mithilfe vor allem im Sozialbereich. Den Frauen in den Munitionsfabriken, deren Männer an der Front oder tot oder versehrt waren, und die sich zudem noch um ihre Kinder kümmern mussten, nutzte dies gleichwohl wenig.

Schurkensysteme im Aufschwung. Ganz auf den Krebs konzentrieren. Rückforderung aller Türen.

Tausend Jahre Oberlehrer. Ich gehe jetzt nicht dreimal auf die Buchmesse. Nacht ohne alles. Sehr schöne Dissertation im Angebot.

Den Schlaf von der Fensterscheibe kratzen. Die Verben »become« und »get« können synonym verwendet werden, d.h. sie können dasselbe bedeuten. »become« ist formeller als das »get«: Her boyfriend became jealous = He got jealous. Things became worse = Things got worse. Das »get« wird, weil umgangssprachlicher, öfter benutzt. Manchmal aber geht es aber mit »get« nicht: »He became an author« (Er wurde Autor), nicht »He got an author« (=Er bekam/fand einen Autor). Starting again (S)-1-(3-Dimethylaminopropyl)-1-(4-fluorphenyl)-1,3-dihydro-2-benzofuran-5-carbonitril 10 mg.

Humanitäre Hilfe verwechselt. Das können wir auch am Freitag noch klären. Corona ante portas.

Mach ich einen Text draus. Challenger: Bergung der sterblichen Überreste. Kann man sich aus der Toilette versorgen.

Institut für Autorenmedizin, Laborbericht Klinische Chemie und Molekulare Diagnostik vom 5. Januar 2024 10:34 Befundempfänger: PSYA1 Patient: Wehlim Anfordernder Arzt: Leppuhr Josef Auftragsnummer: 10297688990 vom 19.09.2023 12:04 26.04.1966 (männlich) Fallnummer: Auftragsnummer: Einsender: Auftragsdatum/-zeit: Hinweise: Referenzbereich 18324911 17217889 102950690 100554291 PSYA1 Amb PSYA1 Amb 19.09.2023 08:27 26.03.2021 09:09 1 Untersuchung Creatinkinase μkat/1 0.63 - 2.91 6.89 ++ Creatinkinase-MB μkat/1 < 0.42 0.26 CKMB-Quotient % < 6 3.8 Troponin T, 7.93 hochsensitiv pg/ml < 14 Myoglobin μg/1 28 - 72 76.5 + ALAT (GPT) μkat/l 0.17- 0.85 0.47 0.51 ASAT (GOT) μkat/l 0.17 -0.85 0.41 0.39 Gamma-Glutamyltransferase μkat/l 0.17 - 1.19 0.53 0.53 d Bilirubin, gesamt < 17.1 9.5 3.9 (siehe 5.93 , 6.02, Glukose mmol/l ext) Bestimmung der Blutglukosekonzentration in Fluorid-EDTA-Plasma empfohlen. In-vitro Reduktion der Glukosekonzentration bei Lagerung der Serum-Monovette länger als 30 Minuten vor Zentrifugation. Hämoglobin A1C, 5.8 NSGP/DCCT Vollblut % siehe Text Ausschluss Diabetes mellitus <5.7%, erhöhtes Diabetesrisiko 5.7-6.4%, Diabetes mellitus >=6.5%, Hämoglobin A1C, 39.70 1 IFCC Vollblut mmol/mol siehe Text Ausschluss Diabetes mellitus <39 mmol/mol, erhöhtes Diabetesrisiko 39-47 mmol/mol, Diabetes mellitus Z48 mmol/mol Kreatinin 79.0 85.0 (enzymatisch) , μmol/1 59 - 104 GFR nach CKD-EPI 94 89 aus Kreatinin ml/mh/1.73n > 90 1 Harnstoff mmol/l < 8.3 3.30 3.80 C-reaktives Protein 3.46 (CRP) mg/l < 5 8.83 -45.4 26.20 Folsäure nmol/l (siehe Text) Diese Werte gelten nur als Richtlinie. Herkunft und Ernährungsstatus können zu Unterschieden führen und müssen berücksichtigt werden. Triglyceride mmol/l < 1.7 3.15 ++ 3.39 ++ Cholesterin mmol/l siehe Text 4.88 4.89 HDL-Cholesterin mmol/l > 1.03 0.75 - 0.75 - Non-HDL-Cholesterin mmol/l < 3.4 4.13 + LDL-Cholesterin mmol/l < 4.2 2.93 2.95 Thyreotropin (TSH) mU/l 0.4 - 3.77 1.55 2.09 Bei Cholesterin >5.2 mmol/l (>200 mg/dl) wird eine Differenzierung der Lipoproteine empfohlen. Anmerkung zu Auftrag 102950690: Abschätzung der glomerulären Filtrationsrate (GFR) mittels CKD-EPI- und MDRD-Formel: - nur valide für Erwachsene (<70 Jahre) - nicht bei akutem Nierenversagen anwendbar - Übergewicht/erhöhte Muskelmasse sowie Untergewicht führen zur Unter- bzw. ÜberschätzW9 der GFR - Korrekturfaktor für dunkelhäutige Patienten: x 1,159 Befundseite: (101) - 2 von 3

Abgestumpfte Panik. Man weiß nicht weiter. Das Kriegsziel mit der Brust ablassen.

Einführung in die Gefangenschaft. Wie ich vermutete. Der Tod, er kennt keinen Geschlechtstrieb.

Um 17:12 Ortszeit verschwand das Gedicht vom Radar. Zuerst hielt man den Autor selbst für den Bösewicht, der sein Gedicht – aus Frustration oder Selbsthass – vernichtet habe. Dann schien eine internationale Verschwörergruppe verantwortlich dafür, dass jede Spur getilgt wurde (inkl. Sprengung aller für die Veröffentlichung in Frage kommender Verlagshäuser und Literatur-Zeitschriften). Am Ende gab der Autor kleinlaut zu: er habe das Gedicht nie geschrieben, zuweilen auftauchende Kopien seien Fake. Für mich ist die Geschichte da aber noch nicht zu Ende.

Nicht einmal Halbschlaf. Apfelkuchen in Transparenz. Jetzt gucken wir uns den Frieden an.

Während das Autoren-Imperium des einstigen Literaturstars Thomas Wehlim zerfällt und eine Firma nach der anderen in seinem weitverzweigten Firmengeflecht in die Insolvenz rutscht, gerät nun die Familie des Schriftstellers selbst in die Bredouille. Die Republik Österreich hat die private Villa der Familie Wehlim in Innsbruck gepfändet, wie Dokumente zeigen, die dem LITERARISCHEN BEOBACHTER vorliegen. Über 12 Millionen Euro fordert das österreichische Finanzamt demnach, weil bis Ende September 2023 insgesamt sieben Jahre und neun Monate lang zu wenig Umsatzsteuer gezahlt worden sei. Der Antrag »zur pfandrechtlichen Sicherstellung« der Ansprüche wurde bewilligt. Zuvor hatten über den Fall auch die österreichischen Medien »ZiB1« und »Heute« berichtet. Die Villa ist im Besitz der Autorenhotel Josefs-Betriebe GmbH & Co. KG, die über eine verzweigte Beteiligungsstruktur der Antonia Privatstiftung gehört. Diese wurde einst von Thomas Wehlim und seiner Mutter Ingeborg gestiftet, die mitsamt Wehlims ältester Tochter Antonia Begünstigte der Stiftung ist. Mehrfach haben Besucher des Gebäudes geschildert, wie eindrücklich das luxuriöse Anwesen sei, in dem Wehlim demnach häufig literarische Gäste und Getreue empfing. Mehr als 1000 Quadratmeter für die Villa und einen fast 4400 Quadratmeter großen Lese-Garten verzeichnet der Grundbuchauszug, dazu 85 Quadratmeter Gebäudenebenflächen.

Es braucht Idylle. Meintest du das. Dann eben kein Schoko-Croissant.